Richtiger Stuhlgang – 6 Punkte für deinen Plums-Erfolg

Der Gang zur Toilette gehört zu den persönlichen Grundbedürfnissen - bisher (leider) noch ein sensitives Thema. Viele machen sich gar keine Gedanken über ihren Stuhlgang, dabei gibt es auch hier ein paar Tipps zu beachten. Das richtige ‚Plumsen‘ unterstützt nicht nur dein allgemeines Wohlbefinden und deine Darmgesundheit, sondern hilft auch, negative Auswirkungen auf den Körper zu minimieren. Wie also ‚richtig‘ auf die Toilette gehen und worauf vor und nach der Darmentleerung achten? All diese Fragen werden im folgenden Artikel geklärt.

1. Die richtige Sitzposition

Die Sitzposition auf der modernen Toilette erschwert die Darmentleerung, da hier ein Teil von Enddarm ‚geknickt‘ ist. Noch vor Jahrtausenden war die Hocke die natürliche, sogar die einzige Toilettenposition, daher gibt es in Asien, Afrika und auch in einigen europäischen Ländern immer noch Hocktoiletten oder Plums-Klos. Die Hocke ist nicht sehr bequem, aber die ursprünglich richtige Sitzhaltung beim Toilettengang. Beim Hocken entsteht ein 35- bis 45-Grad-Winkel zwischen Oberkörper und Beinen. Gleichzeitig trägt diese Position dazu bei, den Dickdarm gerade zu halten und erleichtert so den Stuhlgang.

Auf dem heimischen Klo kannst du einfach deine Füße auf einen kleinen Hocker stellen, dessen geeignete Höhe am besten zwischen 20-30cm liegt, um deine Beine anzuheben. Der steilere Winkel zwischen Darm und After erleichtert dir das Plumsen.

2. Die richtige Dauer für deine Sitzung

2 Minuten gelten als die ideale Zeit, um das große Geschäft zu erledigen. Wenn du diese Zeit (ungefähr) einhalten kannst, spricht das für ein gesundes und funktionierendes Verdauungssystem.

Auch wenn der Stuhl aus welchem Grund auch immer nicht rauskommen möchte, solltest du nicht länger sitzen und pressen. Zu langes Sitzen auf dem Klo kann zur Gewohnheit für den Darm werden, dann wird er nur noch träger. Hol dir in diesen Fällen lieber natürliche Unterstützung, z. B. mit der Laxplum.

3. Konzentriere dich auf deinen Stuhlgang

Eine Vielzahl der Menschen lenken sich auf dem Klo mit dem Handy, der Zeitung oder dem Rätselheft ab. Konzentrierst du dich intensiv auf z. B. den Handy-Bildschirm, schenkt dein Gehirn dem Darm und dem gesamten Stuhlgang nicht mehr so viel Aufmerksamkeit. Das kann auf Dauer zu Verstopfung führen. Gleichzeitig verlängert dies auch die Zeit auf dem Klo und daran möchtest du deinen Darm am besten gar nicht gewöhnen.

Statt auf dein Handy zu gucken, stell dir gedanklich mal deinen Toilettengang vor. Klingt lustig, ist aber effektiv. Im Darm gibt es viele Nerven, die vom Gehirn gesteuert werden - deshalb kommunizieren dein Bauch und dein Kopf ständig – ein Gedanke an deinen Stuhlgang kann dein echtes Geschäft erleichtern.

richtige Position aufs Klo

4. Nicht zu doll pressen

Viele Menschen, insbesondere die, die an Verstopfung leiden, berichten von dem Gefühl, dass der Darm auch nach dem Toilettengang nicht vollständig entleert ist.  Aufgrund dieses unangenehmen Gefühls versuchen sie, feste zu pressen, was wiederum großen Druck auf den Darm ausübt und irgendwann Erkrankungen wie Hämorrhoiden und Reizdarm verursachen kann.

Bei diesen Fällen sollst du am besten die Ursache behandeln, oft liegt es an (chronischer) Verstopfung oder Stress. Hier kannst du mehr über natürliche Hausmittel zur Beförderung deiner Darmbewegung erfahren.

5. Alarm für deinen Toilettengang einstellen

Es geht hier nicht darum, dass du einen Wecker für deinen Toilettengang stellst, sondern darum, dass du eine Gewohnheit für deinen Darm aufbaust: zu einer festen Tageszeit aufs Klo zu gehen. Dein Darm kann das lernen! Es ist nicht nur gut für die Gesundheit, insbesondere für die Harnwege und den Afterkanal, sondern auch für die stressfreie Organisation deines Alltags.

Experten sagen, dass man morgens nach dem Aufwachen vor allem zwischen 5 und 7 Uhr Stuhlgang haben sollte. Denn in dieser Zeit hat der Dickdarm die stärksten und effektivsten Kontraktionen. Nicht nur das, die Beseitigung von Abfallstoffen aus dem Körper ist auch bequem und bringt ein Gefühl von Komfort.

6. Weiches Toilettenpapier verwenden

Die meisten Menschen machen sich wohl keine großen Gedanken über ihr Toilettenpapier. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen rauem und weichem Toilettenpapier. Je rauer das Papier ist, desto wahrscheinlicher wird deine Haut rund um den Afterbereich verletzt bzw. gereizt, was zu bakteriellen und viralen Infektionen führen kann und einfach unangenehm ist. Idealerweise solltest du deshalb weiches Toilettenpapier verwenden – fühlt sich gleich viel besser an!

Hinweise: Beim Abwischen sollst du am besten von vorne nach hinten wischen. Damit verringerst du ein mögliches Infektionsrisiko des Genitalbereichs.

 

Um deinen Toilettengang leicht und regelmäßig zu halten, spielen deine Ernährung und deine tägliche Routine elementare Rollen. Bei uns findest du weitere Tipps für deine Darmgesundheit. Erfahre mehr über unser Darm-Magazin!

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