Viele Menschen, die Darmprobleme haben, kann eine Heilfastenkur helfen. Viele Menschen fühlen sich nach einer Fastenwoche viel besser – wie neu-geboren sage ich z. B. jedes Mal.

Heute orientieren sich noch viele Fastende an den Fastenkuren nach Mayer oder Buchinger. Als Einstieg können wir auf jeden Fall empfehlen, beides einmal auszuprobieren.

Als Fastenerfahrene könnt ihr später selbst auf euren Körper hören und euch eure eigene Fastenkur designen, was

  • Dauer,
  • Aktivitäten
  • Hilfsmittel betrifft.

Es passiert alles mögliche vor, während und nach einer Fastenkur.

Der Bauch bekommt eine andere Form. Eine Veränderung unserer Bauchform deutet nicht immer darauf hin, dass wir zu dick sind. Der Darm zeigt sich und möchte uns sagen, dass etwas nicht stimmt.

Du kannst in der Literatur nachlesen, welche Bauchform wofür steht. Die Form des Bauches hat nichts damit zu  tun, ob du über- oder untergewichtig bist. Wenn du dir am Strand verschiedene Bauchformen anschaust, kannst du unterschiedliche Bauch ‚Typen‘ erkennen. Verschiedene Therapeuten sagen, dass du an der Form deines Bauches erkennen kannst, welche Herausforderung dein Darm hat.

Kann er eventuell nicht so gut

  • Proteine
  • Kohlehydrate

verdauen?

Ein flacher Bauch muss übrigens nicht unbedingt auf einen 100% perfektes Mikrobiom hinweisen. Und umgekehrt: ein gewölbter Bauch kann ebenso ganz gesund sein.

Allergien können  während des Fastens verschwinden. Louies Heuschnupfen ist z.B. nach einer Fastenkur und dem totalen Verzicht auf Milcherzeugnisse dach total weg gewesen.  Da der Darm in viele anderen Körperregionen ebenfalls eine große Rolle spielt, ist es möglich, dass du auch Verbesserungen in anderen Bereichen in deinem Körper spürst.

Als erstes wäre da dein Hautbild zu erwähnen. Da spürst du nicht nur eine Verbesserung, du siehst sie auch.

Eine Fastenkur ist außerdem ein Gute-Laune-Macher. Nach einer Woche Heilfasten bin ich gut gelaunt, brauche weniger Schlaf und fühle mich rundherum super.

Wenn du allerdings ein ernstes Problem mit deiner Darmflora oder Mikrobiom hast, bringt eine Fastenkur oft nur kurz eine Verbesserung.

Die Darmgesundheit ist ein vielschichtiges Thema. Wenn der Darm aufgebläht ist, fühlen wir uns gleichzeitig auch fett. Allerdings hat ‚Fettsein‘ nicht unbedingt etwas mit Fett zu tun.

Die Bauchform wird nicht vom Dickdarm bestimmt, sondern vom Dünndarm. Der Dünndarm ist häufig entzündet. Du verspürst keine Schmerzen, aber bist häufig aufgebläht und fühlst dich unwohl. Das führt dazu, dass Nährstoffe aus der Nahrung nicht gut aufgenommen werden. Der Darm funktioniert nicht ordnungsgemäß. Es kommt zu einer Disbalance zwischen den verschiedenen Darmbakterien.

Jetzt kommt eine anti-entzündliche Ernährungstherapie in Frage.

Zuvor bietet es sich an, eine Fastenkur zu machen.

Sobald du die Kur absolviert hast, tritt der ideale Moment ein, deine Darmgesundheit zu verbessern.

Du hast deinen Darm durch die Fastenkur entlastet. Jetzt ist der Zeitpunkt da, die Entlastung weiter fortzusetzen. Bitte überfordere deinen Darm nicht gleich wieder. Jetzt ist es Zeit, zu optimieren. Drücke auf ‚Re-Set‘!

Welche Fastenart bietet sich denn an? Wie fasten wir bei Louie’s grünepflaume?

Vor Beginn kaufen wir grünes Gemüse ein und stellen unseren Fermentsaft parat.

Wir entleeren unseren Darm bereits vor Fastenbeginn mit der laxplum. Der Darm beinhaltet Ausscheidungen im Kilobereich. Die grüne fermentierte Pflaume ist eine wundervolle Alternative zu Glaubersalz oder einem Einlauf.

Warum?

Viele Experten zum Thema Fasten raten heute davon ab, den Darm ganz zu entleeren und in quasi ‚ungeschützt‘ zu lassen. Hier kommt die laxplum ins Spiel. Wenn du vor dem Fasten deinen Darm mit der laxplum entleerst und weiterhin die laxplum isst an jedem Tag während des Fastens, wenn du keinen Stuhlgang hast, tust du deinem Darm und Mikrobiom etwas Gutes.

Wieso sammeln wir überhaupt so viel an in unserem Darm? Jeder Zweiter klagt über Verstopfung. Das liegt daran, dass viele Menschen – und zwar alle Altersgruppen – nicht genug Ballaststoffe oder Faserstoffe zu uns nehmen. So hat unser Darm nichts wo er wirklich angreifen kann, um den Darminhalt wirklich weiter zu bewegen.

Wenn dieser Zustand über Jahre andauert, verändert sich der Darm und die Darmschleimhaut.

Psychischer Stress ist ein weiterer großer Punkt. Er sorgt definitf für einen gestressten Darm.

Eine Fastenkur mit stetiger Darmentleerung sorgt dafür, dass der Kot, der sich über lange Zeit im Darm festgesetzt hat, abgetragen wird. Darm frei – Kopf frei.

Wir fasten also auch auf psychischer Ebene. Das Gehirn wird auch in Gang gesetzt. Lapidar können wir sagen es wird ‚gereinigt’. Während unserer Fastenkur merken wir plötzlich, dass wir klarer denken können. Knoten lösen sich plötzlich.

Dadurch, dass die laxplum fermentiert ist, versorgt sie deinen Darm während des Fastens mit guten Darmbakterien. D.h. deine Darmflora baut sich bereits während des Fastens neu auf.

Während der Fastenwoche nehmen wir außer Wasser und Kräutertees, Fermentsäfte und eine ‚Gemüsesuppe‘ zu uns.

Wir haben Fermentsäfte entwickelt, die ohne Salz auskommen. Wir fermentieren Bio-Gemüse, meistens Rote Bete auf Quinoa Sprossen. Der Saft, der daraus entsteht, ist voller Vitamine, Mineralstoffe (Eisen!) und wunderbaren Darmbakterien.

Wir trinken ca 1 Liter Fermentsaft pro Tag plus Wasser und Tees.

Die Suppe besteht aus grünem Gemüse, das wir pürieren. Ohne Salz, ohne nix, na ja, eben gekochtes Gemüse. Nicht gerade ein Gourmet-Essen.

Wir versuchen nicht, während der Arbeitszeit zu fasten. Das klappt nicht immer – zwischendurch checken wir schon Emails etc.

Während der Fastenwoche sind wir meistens im Baskenland. Dort unternehmen wir Wanderungen, die uns guttun und die nicht anspruchsvoll sind.

Für mich ist wichtig: Ruhe, Ruhe, Ruhe.

Habt ihr schon einmal ausprobiert zu meditieren? Jeder macht es anders. Manche Menschen finden einen Spaziergang meditativ, manche brauchen ein Mantra, manche folgen gern einer ‚geführten Meditation‘.

Manche Fastende ziehen sich auch eine Netflix Serie nach der anderen rein. 😄 Es ist egal: tu, was dir gut tut!

Tage 1-3 empfinde ich als hart. Hunger, Kopfschmerzen etc. Ab Tag 4 ist mir alles egal. Es geht mir gut. Tag 7 oder 8 ist Fastenbrechen. Ich fühle mich sauwohl!

Im Oktober 2020 fasten wir wieder – wer hat Lust, mit uns online zu fasten? Wir haben eine Facebookgruppe gegründet. Meldet euch an, wir würden uns sehr freuen.