Happy Darm – Happy Me. Der Darm gilt in der breiten Bevölkerung noch immer als ein Tabuthema, obwohl er sich in der Medizin schon vor langer Zeit zu einem Star gemausert hat.

Der Darm ist ungefähr 32 m²  groß und somit größer als ein Tennisplatz und auch größer als ein reguläres Schwimmbecken im Schwimmbad und trotzdem ist der Darm das Organ das am wenigsten Aufmerksamkeit kriegt.

Aber wieso ist der Darm überhaupt so wichtig für uns?

Klar, er trägt zu Verdauung bei, aber es gibt auch viele Vorgänge im Darm, die einem gar nicht auffallen und trotzdem unheimlich wichtig sind, denn ohne sie würde unser Leben ganz anders aussehen.

Wieso sonst spürt man Schmetterlinge in seinem Bauch herumflattern wenn man verliebt ist und wieso hat man ein flaues Gefühl im Magen wenn man in der Achterbahn sitzt und kurz davor ist runterzufahren?

Es ist unumstritten, dass die meisten Vorgänge, die in unseren Körper stattfinden, von unserem Gehirn gesteuert werden. Doch was viele nicht wissen ist, dass es in unserem Körper so etwas wie ein zweites Gehirn gibt, unseren Darm.

Der Darm ist so etwas wie unser Urgehirn, denn bevor sich durch die Evolution komplexe Lebewesen bildeten, gab es eine Vielzahl an Süßwasserpolypen (ähnlich Quallen und Seeanemonen) die ihren Darm dazu benutzen um ihre Nahrung zu verdauen, aber auch um sich fortzubewegen und sogar um sich fortzupflanzen.

Daher ist es auch nicht verwunderlich, das unser Gehirn und unser Darm den selben embryonalen Ursprung haben und aus dem selben Gewebe gebildet werden.

Dementsprechend hat der Darm auch sein eigenes Nervensystem, auch das enterische Nervensystem genannt, kurz ENS. Das enterische Nervensystem, das den ganzen Magen-Darm-Bereich umfasst, hat  zudem auch mehre hundert Millionen Nervenzellen, so viele wie das Gehirn eines ausgewachsenen deutschen Schäferhundes, die als eine der schlauesten Hunderassen der Welt gelten.

Doch das ist nicht die einzige Besonderheit des enterischen Nervensystems.

Das enterische Nervensystem ist autonom und unabhängig vom peripheren Nervensystem, kurz gesagt, es muss sich nicht auf das Gehirn verlassen, um zu funktionieren.

Eine weitere Gemeinsamkeit die das enterische und das periphere Nervensystem teilen, ist das sie beide untereinander über die selben Neurotransmitter kommunizieren.

Der Informationsaustausch zwischen dem enterischen und peripheren Nervensystem erfolgt über den Vagusnerv, der unter anderem auch für das den Herzkreislauf verantwortlich.

Allerdings sendet das enterische Nervensystem 90% aller Informationen, das periphere Nervensystem nur 10%.

Und dieser Informationsaustausch ist unheimlich wichtig, denn im Gehirn gibt es keine spezifische Region die sich nur auf den Darm konzentriert, so wie zum Beispiel der Hypothalamus unter anderem für den Kreislauf zuständig ist.

Jedoch heißt das nicht, das unser „zweites Gehirn“ keine weitere spezifische Aufgabe neben dem Verdauen hat. Im Darm werden 95% des Glückshormons Serotonin produziert, neben anderen Hormonen wie Gastrin, Enteroglukagon, Cholecystokinin usw.

Doch das sind nicht die einzigen Hormone, die etwas mit dem Darm zu tun haben.

Bekanntlicher maßen wird Adrenalin ausgeschüttet, wenn man gestresst ist.

Doch die Ausschüttung dieses Hormons beeinflusst unseren Darm negativ. Da sich das Gehirn mehr darauf konzentriert, der Situation auszuweichen, die einen Stresst, wird der ganze Verdauungstrakt vernachlässigt und da das Leben in der heutigen Welt Dauerstress bedeutet, kommt es immer öfter zu Magendarmbeschwerden.

Seit Jahren ist auch bekannt, das Gehirn und Darm aufeinander wirken und sich gegenseitig beeinflussen, im positiven sowie auch im negativen.

Parkinson ist eine weit verbreitete neurodegenerative Krankheit, die das Nervensystem betrifft und das Gehirn verändert. Doch Wissenschaftler stellten fest, dass sich bei Parkinson Erkrankten zusätzlich zu den Veränderungen im Hirn auch noch Veränderungen im enterischen Nervensystem feststellen ließen.

Ein weiteres Beispiel wie stark Darm und Gehirn auf einander reagieren, ist ein Versuch der an Mäusen durchgeführt wurde. Mäuse, die keine Depressionssymptome aufwiesen, wurden Darmbakterien von Depressiven Patienten transplantiert. Daraufhin wurde festgestellt, das die zuvor noch gesunden Mäuse, sich depressiv verhielten. Daraus kann man also schließen das die Darmflora die Chemie im Gehirn beeinflussen kann, bzw. tut.

Das bedeutet, dass auch Einflüsse von außen, wie z.B. gewisse Nährstoffe, unseren Darm schaden können und somit mit einer ziemlich großen Wahrscheinlichkeit einen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden haben.

Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Es ist schwer mit Medikamenten das Gehirn zu behandeln, da Körperfremde Stoffe im Blut gefiltert werden und so oft nicht im Gehirn ankommen, aber dadurch das das Gehirn und der Darm so eng miteinander verbunden sind und sich so stark mit einfachen Mitteln gegenseitig beeinflussen, gibt es Hoffnung, dass man Krankheiten die im Gehirn stattfinden, mithilfe des Darms heilen kann.

Aber nicht immer hat das Gehirn Heilungsbedarf, sondern manchmal ist auch der Darm das Problemkind.

Verstopfung und Blähungen sind keine Seltenheit in unserer heutigen Gesellschaft.

Viele greifen direkt zu chemischen Abführmitteln zurück, ohne eine natürliche Alternative wie die grüne Pflaume in Erwägung zu ziehen. Sie leert den Darm ohne Nebenwirkungen und macht den Darm wieder glücklich und somit auch uns.

In Konklusion kann man also sagen, dass der Darm neben dem Gehirn eines der wichtigsten Organe ist und er ein Thema ist, über das unbedingt mehr geredet werden muss. Dadurch, das sich Darm und Gehirn so stark voneinander beeinflussen lassen, muss man auf die Gesundheit beider achten, damit man Gesund auf allen Ebenen bleibt, um so Glücklich wie möglich in seinem Leben zu sein.

Fodmaps – was das ist eigentlich? Ernährung wird heutzutage immer populärer und viele Menschen versuchen sich bewusster zu ernähren, um ihre Lebensqualität und Lebenslänge zu maximieren.

Eine Diät nach der anderen wird einem vorgeschlagen und man kann sich aus der Informationsflut kaum noch retten.

Was viele aber nicht realisieren ist, dass Diäten bzw. eine gesunde Ernährung nicht nur zum abnehmen gut sind, sondern auch um viele Krankheiten zu heilen oder zu lindern.

Immer mehr Deutsche leiden an Unverträglichkeiten, Verdauungsproblemen, Völlegefühl und Sodbrennen. Die Ursachen sind oft unklar und obwohl es für vieles ein breites Behandlungsspektrum vorhanden ist, sind die meisten Lösungen mit Chemie vollgestopft und haben unzählige Nebenwirkungen.

Das muss aber nicht heißen, dass es keine Behandlungsmöglichkeiten gibt, die natürlich sind und dem Körper in keinster Weise schaden, sondern einfach nur heilen und somit ihren Sinn und Zweck erfüllen.

Die Ursache für viele dieser Probleme sind Fodmaps. Fodmaps sind kurzkettige Kohlenhydrate und Zuckeralkohole (nicht mit Ethanol zu verwechseln, der uns betrunken macht) die nicht vom Körper abgebaut werden können. Dies führt, vor allem bei Menschen mit einem empfindlichen Darm, zu Magen und Darm Beschwerden wie Verstopfung, Blähungen oder Magenkrämpfe.

Doch in welchen Lebensmitteln sind alles Fodmaps enthalten?

Fodmaps sind vor allem in Fruktose (in vielen Früchten), Laktose (in Milchprodukten),

Fruktan (in vielen Gemüsesorten), Galaktan (z.B. in Kartoffeln und Knoblauch) und in Polyolen (vor allem in Süßungsmitteln) enthalten.

Eine norwegische Studie hat ergeben, dass eine Fodmap-arme Diät viele Symptome lindern bzw. sogar heilen kann. Wer allerdings an Problemen mit dem Stuhlgang leidet, muss nicht direkt die sehr strikte Fodmap-arme Diät ausprobieren, bei der man auf extrem viele Lebensmittel verzichten muss, sondern kann auf ein natürliches Abführmittel zurückgreifen. Die grüne Pflaume. Die grüne Pflaume ist keine gewöhnliche Pflaume.

Sie wurde fermentiert und hat somit Mikroorganismen und Enzyme entwickelt, die dazu beitragen den Dünndarm und Dickdarm zu entgiften, sowie sie auch den Gang zur Toilette vereinfacht. Die grüne Pflaume sorgt also für einen gesunden Darm ohne Chemie. Natürlich verhelfen Sport und Bewegung allgemein Abhilfe, doch wenn man die Pflaume alle drei Tage zu sich nimmt, entleert man den Bauch ganz und vergisst so alle seine Darmsorgen.

Die Pflaume ist also eine gute Lösung für Verdauungsprobleme, da sie den ganzen Magen und Darm entleert, sprich auch die ganzen Fodmaps werden  aus dem Körper durch den Stuhl entsorgt.

Wer sich aber doch für eine Fodmap-Diät entschiedet, sollte sich über einige Dinge im klaren sein.

Es gibt zwei Phasen in der Diät. Einmal die Eliminationsphase und die Wiedereinführungsphase.

In der Eleminationsphase werden alle Fodmaps komplett gestrichen, um vor allem dem Darm eine Pause zu geben und sich ihn wieder neu regenerieren zu lassen. In dieser Phase ist es unheimlich wichtig das man sehr strikt ist damit der Darm nicht doch auf einmal wieder mit den Fodmaps zu kämpfen hat. In der Wiedereinführungsphase beginnt man dann damit, den Körper wieder die Fodmaps zu zeigen, denn nicht jeder Fodmap hat die gleichen Auswirkungen auf den individuellen Körper.

In Konklusion kann man also sagen das eine Fodmap-Diät bei Magendarmproblemen helfen kann, aber es sehr schwer ist diese einzuhalten, da sie sehr strikt ist. Wer also nach einer nicht chemischen  alternative sucht ist mit der grünen Pflaume bestens versorgt.

Die Omega 3 Fettsäure (Alpha Linolensäure) und die Omega 6 Fettsäure (Linolsäure) werden durch die Nahrung aufgenommen.

Sie sind Vorläufer von Botenstoffen im Körper, die beispielsweise den Blutdruck regulieren. Um als Botenstoffe agieren zu können, müssen diese Fettsäuren  umgewandelt werden.

Früher als Vitamin F bekannt, gehören beide Typen von Fetten zu den ungesättigten Fettsäuren. Sie beziehen sich auf die Lage der Doppelbindungen in deren chemischen Strukturen.

Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren werden weitgehend von denselben Enzymen verarbeitet. Der wesentliche Unterschied zwischen ihnen besteht darin, dass sie unterschiedliche Botenstoffe mit hormonalen Eigenschaften beinhalten.

Ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Arten von Fettsäuren zeigt sich in der Form, wie die aus den Omega-6-Fettsäuren gewonnenen Botenstoffe deutlich entzüdlicher im Stoffwechsel als jene Botenstoffe, die aus den Omega-3 entstehen, wirken.

Omega-6 sind in Lebensmitteln vermehrter vorhanden als Omega-3.

Der Name Omega-3-Fettsäure deutet darauf hin, dass die letzte Doppelbindung in der mehrfach ungesättigten Kohlenstoffkette der Fettsäure bei der drittletzten C-C-Bindung (Doppelbindung) vorliegt.

Die Omega 3-Fettsäuren beinhalten eine Doppelbindung am dritten Kohlenstoffatom. Zu den bekanntesten und wichtigsten dieser Fettsäuren gehören die Alpha-Linolensäure (ALA) sowie die aktiven Formen von Eicosapetensäure (EPA) und die Docosahexasäure (DHA), die beide aus ihr entstehen.

Wenn mehrere Doppelbindungen bestehen, wirkt sich dies auf die Flüssigkeit und Flexibilität der Fettsäure aus. Bei einer einfachen Doppelbindung spricht man von einfach ungesättigt, bei mehreren Doppelbindungen von mehrfach ungesättigt. Die Frage, weshalb diese ungesättigten Fettsäuren so gesund sind, läßt sich damit beantworten, dass sie eine wichtige Rolle für die Funktion des Herzens und der Blutgefäße spielen , zur Verbesserung der Blutfettwerte beitragen und ferner Gerinnungs- und arteriosklerosehemmende Eugenschaften besitzen.

Die Omega-3-Fettsäure findet man in Margarinen, Ölen und Brotaufstrichen und besonders im Fisch.

Omega 3 tragen sowohl zur Stärkung der Abwehrkräfte als auch zum Schutz vor Infektionen bei. Sie sind sehr gut gegen Erkrankungen der Haut wie Psoriasis und Akne.

Diese Fettsäuren fördern den Muskelaufbau, unterstützen den Knochenbau, sorgen für einen gesunden Stoffwechsel, regulieren den Blutdruck, wirken bei der Schmerzreduzierung und steigern die Flexibiöität der Zellmembranen. Sie schützen die Augen und helfen den Herz-  und Hirnfunktionen. Gut einsetzbar sind sie auch gegen  Schlaganfälle, Trombose und Osteoporose.

Einige Menschen weisen ein erhebliches Omega-3 -Fetttsäuren Defizit auf, was sich auf den Körper negativ auswirken kann. Wir müssen den täglichen Bedarf an Omega 3 Fettsäuren einhalten.

Omega-3-Fettsäuren befinden sich vor allem in Seeefisch wie Lachs, Makrele oder Hering . Eine hohe Menge  (53 Gramm pro 100 Gramm) enthält vor allem Leinöl. Leinsamen enthalten 17 Gramm pro 100 Gramm, wobei die Fettsäuren nur aus den gemahlenen Samen verfügbar sind.

Fettsäuern haben je nach Art eine unterschiedliche Wirkung auf den Stoffwechsel.

Ein weiterer hoher Gehalt an Omega-3-Fettsäuren befindet sich in Walnüssen ( 7,8 Gramm pro 100 Gramm und in Walnussöl ((mit 12 Gramm pro 100 Gramm), in Rapsöl (mit 9,6 Gramm pro 100 Gramm) und in Sojaöl (mit 7,7 Gramm pro 100 Gramm).

Omega 6 Fettsäuren sind in folgenden Lebensmitteln enthalten:

Obst ( 3 zu 1), Rapsöl (4 zu 1), Leinöl ( 1 zu 2), Sonnenblumenöl ( 122 zu 1), Wildfleisch (2 zu 1), Eier (3 zu 1), Fisch (2,5 zu 1,5), Geflügel ( 3,5 zu 1).

Es sit sehr wichtig, Omega 6 Fettsäuren zu sich zu nehmen, da sie vorbeugend gegen Folgendes wirken: Fettleber, Anfälligkeit für Infektionen sowie Blutarmut.

Beide Fettsäuren sollten in einem für den Körper optimalen Verhältnis aufgenommen werden.

Die Forschung hebt hervor, dass leider zu viel Omega-6- Fettsäuren konsumiert werden (bis zu zwanzig Mal mehr Omega-6). Dabei sollte man nicht mehr als viermal so viel Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen.

Insgesamt ist eine Ernährung zu empfehlen, die einen geringeren Fettgehalt sowie weniger gesättigte Fette und Cholesterin enthält. Denn Fette heben den Wert für das „schlechte“ Cholesterin. Aus diesem Grund sind statt fetthaltiger Milch- und Fleischprodukte Pflanzenöle zu empfehlen, denn diese beinhalten ungesättigte Fettsäuren.

Es kommt in jedem Fall auf das richtige Verhäl an.
Das heißt, es sollten nicht mehr als viermal so viele Omega-6- wie Omega-3-Fettsäuren auf dem Speiseplan stehen. Leider ist genau das aber in der westlichen Ernährunsgweise der Fall. Es werden typischerweise zehn bis zwanzig mal mehr Omega-6 Fettsäuren konsumiert, da diese u. a. in rotem Fleisch und tierischen Fetten (und damit auch Milchprodukten) und den meisten Salatölen zahlreich enthalten sind.

Reich an Omega-6-Fettsäuren sind Pflanzenöle wie Sonnenblumenöl und Traubenkernöl, fettreiche tierische Lebensmittel wie Hühnerfett, Schweineschmalz, Eier, Schweinespeck und Würste, aber auch Margarine. Das Vorkommen von Omega-6-Fettsäuren in der Nahrung ist etwa zehnmal größer als das der Omega-3-Fettsäuren.

Eine offiziell empfohlene Verzehrmenge zu Omega-3-Fettsäuren generell oder den wichtigen Omega-3-Vertretern EPA (Eisosahexaensäure) und DHA (Decosahexaensäure) gibt es noch nicht. Sehr gute Dosierungen zur Vorbeugung liegen nach bisherigen Studien zwischen 300 und 1200 mg EPA und 200 und 800 mg DHA, was etwa ein bis vier Gramm Fischöl bzw. 50 bis 200 g Lachs oder 100 bis 400 g Makrele entspricht.

Bezüglich entzündlicher Erkrankungen werden einfach ungesättigte Fettsäuren als neutral bewertet. Dabei spielt das Olivenöl  (Hauptbestanteil: Ölsäure 55-83%) aufgrund seines Gehalts an Polyphenolen eine große Rolle. Die besondere Bedeutung des Olivenöls beruht auf seinem hohen Gehalt an Oleuropein, einem Polyphenol, welches hilft, die LDL-Werte und den Blutdruck zu senken, kognitiven Problemen und Krebs vorbeugt und vor allem vor oxidativen Schäden schützt.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren regulieren Entzündungsprozesse. Bei den Omega-6-Fettsäure  werden sowohl entzündungshemmende als auch entzündungsfördernde Moleküle gebildet. Die Omega-3-Fettsäuren bilden den entzündungshemmenden Gegenpol.

Heute beträgt das durchschnittliche Omega-6/3-Verhältnis in der Bevölkerung ca. 15:1.

Oft gibt es ein Ungleichgewicht zwischen Omega-6 und Omega-3- Fettsäuren in der Ernährung. Dies liegt oft daran, dassE billige Omega-6-reiche Pflanzenöle genutzt werden. (besonders als Bestandteil von Tierfutter). ine Hauptursache dieses Ungleichgewichts ist die vermehrte Nutzung von billigen Omega-6-reichen Pflanzenölen.

In der Tierhaltung werden wöchentlich für jeden Deutschen ca. 700 g Sojamehl mittelbar eingesetzt. Da der Omega-6-Gehalt im Sojaöl relativ hoch ist (über 50%)Angesichts des hohen Omega-6-Anteils im Sojaöl (über 50%), bedeutet dies eine wichtige Omega-6-Quelle in unserem Nahrungsalltag. Darüber hinaus  kommen Sonnenblumenöl (64%), Maiskernöl (52%) und Sojaöl (51%) mit entsprechend hohen Omega-6-Anteilen dazu.

  1. Folgende Nahrungsmittel haben einen besonders hohen Anteil an Omega-3: Fette Fische wie Hering, Makrele, Lachs und Sardinen. Diese sind deshalb besser geeignet, da sie  früher in der Nahrungskette stehen als beispielsweise Lachs.Doch der Gehalt des Schwermetalls (wegen der Verunreinigung der Meere) sollte nicht außer Acht gelassen werden. Von den Pflanzenölen enthält Leinöl besonders viel Omega-3 Alpha-Linolensäure (56-71%). Diese „pflanzliche“ Omega-3-Fettsäure kann allerdings nur bedingt in die wichtigen Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA umgewandelt werden, denn dieser Umwandlungsprozess ist bereits durch den hohen Anteil von Omega-6 Fettsäuren belegt. EPA und beinhalten EPA und DHA direkt.

Natürliches Fischöl setzt sich aus einem Fettsäure-Komplex von über 50 Fettsäuren, der so wie der Fischkonsum ebenfalls positive Effekte hat, zusammen.  Dabei ist sowohl die Qualität als auch die Dosierung zu beachten.. Für eine regulative Wirkung ist eine Dosierung von über 2 g Omega-3 pro Tag (= ungefähr 10ml Fischöl) notwenig.

Omega -3-Konzentrate hingegen sind nicht empfehlenswert., dennn diese werden durch einen chemischen Prozess, der die natürliche Triglyzerid-Struktur zerstören  und zu Nebenwirkungen führen kann, hergestellt.

In der heutigen Zeit sind wir Menschen immer mehr Stress im Alltag ausgesetzt. Dies wirkt sich negativ auf unsere Gesundheit und speziell auch auf unsere Darmgesundheit aus. In diesem Fall geht es um die Darmfunktion, oder besser gesagt ob der Darm natürlich und regulär abführen kann. Dabei spielt die Biochemie des Darms eine große Rolle. Das bedeutet, zum Beispiel dass der Darm genügend Verdauungssaefte- und Enzyme erzeugt. Auch die Zusammenarbeit des Verdauungssystems im Bauchbereich wie z.B. Die Galle, der Magen, die Leber und Bauchspeicheldrüse sind sehr wichtig für eine volle Funktionsfähigkeit des Darms. Diese Darmbewegungen werden durch das Nervensystem  im Darm gesteuert und ist auch mit dem Nervensystem  im Gehirn verbunden.

Es ist wichtig ein entspanntes Nervensystem im Darm zu haben, um einen gesunden Stuhlgang zu haben. Sollte man öfters mit Verstopfungen und dergleichen zu kämpfen haben, ist dies oft einem irritiertem Nervensystem und einer unausgeglichenen Biochemie im Darm zurückzuführen. Dabei ist es sehr wichtig anzumerken, dass Verdauungsprobleme derart nie mit chemischen Laxativen aus der Apotheke zu lösen sind. Unsere yumplum ist ein probiotischer Snack, der deinem Darm richtig gut tun kann.

Kaum vergeht ein Tag, wo man nicht gestresst ist. Doch was ist dieser Stress genau im biologischem Zusammenhang? Stress fängt im Kopf an, das heißt wir nehmen auf emotionaler und psychischer Ebene Stress wahr, welches einen biochemischen Einfluss auf den Rest des Körpers hat. Dieser Stress kann aus verschiedensten Gründen verursacht werden wie zum Beispiel Zeitdruck, Zukunftsängste,  Druck von der Familie und  sozialer Umgebung etc. Da Stress aber eine Kopfsache ist, kann man ihn verschieden bewerten bzw. lernen Stress anders zu bewerten. Zum Beispiel gibt es Menschen, die problemlos 50-60 Stunden die Woche arbeiten können, wo andere umfallen würden. Dies hat viel mit der Bewertung des Stress zu tun.

Folgend zeige ich 3 Methoden, wie man Stress am besten „managen“ kann:

1. Acknowledge it! Als erstes ist es ungemein wichtig, dass du ehrlich zu dir bist und dir gestehst, dass du gerade gestresst bist. Nur durch die Wahrnehmung des Stresses kannst du  weitere Wege finden, um den Stress aktiv zu „managen“! Am besten nach dem Aufstehen morgens einmal 5-10 Minuten in dich hineingehen und fragen, was im Moment der Stressor ist. Dabei ist es hilfreich, die verschiedenen Körperteile zu fühlen und sich wirklich zu fragen an welcher Stelle es vielleicht schmerzt und dich dann auf diesen Bereich zu fokussieren. Dies könnte schon viel über deine Situation aussagen.

2. Take a deep breath – Atemübungen werden seit Jahren in der integrativen Medizin angewendet, um den psychischen Beschwerden entgegen zu wirken.  Am besten einmal morgens vor dem Aufstehen und nachts vor dem Schlafen, 1-2 Minuten im Bett liegen, Augen zumachen, die Hände geschlossen auf den Bauch legen, 4-5 Sekunden tief einatmen und wahrend des Ausatmens sich von den Sorgen und Ängsten versuchen zu lösen. Dies hilft ungemein, um sich von den täglichem Stress zu entfernen und einfach mal runterzukommen.

3. Movement as medicine! Ein weiterer unglaublich, wichtiger Bestandteil um Stress vorzubeugen, ist es sich täglich zu bewegen. Der Körper ist nicht dafür gebaut, sich 8 Stunden am Tag auf einen Schreibtischstuhl zu setzten. Nein, der Körper braucht seine Bewegung nicht nur für die physische Gesundheit sondern auch für die mentale Gesundheit. Dabei kann ein Spaziergang durch den Park oder eine Station vorher aus dem Bus aussteigen um den weiteren Weg zur Arbeit zu gehen, schon einen großen Unterschied ausmachen.  Bewegung hilft den Kopf frei zu bekommen und gleichzeitig beugt es Verstopfungen des Darms vor.

Eine gut funktionierende Verdauung ist wichtig für unser Wohlbefinden. Wie lange die Verdauung dauert und wie oft wir auf die Toilette können/müssen, ist individuell unterschiedlich und hängt von unserem Stoffwechsel und von der Art unserer Ernährung sowie von den Mengen ab, die wir zu uns nehmen. Außerdem spielen unsere Trinkgewohnheiten eine Rolle sowie das Ausmaß an Bewegung und Entspannung, das wir erfahren.

Unser Wohlbefinden ist der wichtigste Indikator bei der Frage, ob Handlungsbedarf in Bezug auf unsere Verdauung und Stuhlgewohnheiten besteht. Ein seltener, beschwerlicher Stuhlgang in Verbindung mit Unwohlsein, Blähungen und/oder Bauchschmerzen sind klare Anzeichen für eine Obstipation (Verstopfung). Diese lässt sich mit Hausmitteln und einer ballaststoffreichen Ernährung in den meisten Fällen gut beseitigen. Hier einige Tipps:

  • Viel (warmes) Wasser trinken. Am besten mehrmals täglich.
  • Bewegung an der frischen Luft.
  • Eine Extra-Portion Ballaststoffe einnehmen, z.B. in Form von Flohsamenschalen und Leinsamen. Dazu immer viel trinken!
  • Viel Obst und Gemüse essen (insbesondere Äpfel, Zwetschgen, Pflaumen, Dörrpflaumen in Wasser eingelegt oder Sauerkraut).
  • Fermentierte Pflaumen, z.B. von grünepflaume.de  – bei trägem Darm nimmt man am besten jeden Abend ein Pflaume nach dem Abendessen mit warmen Wasser zu sich.

Wer sich mit Einläufen auskennt, kann sich einen Einlauf machen.

Vorsicht bei Abführmitteln, diese sollten nur notfalls eingesetzt werden. Anhaltende Verstopfungen sollten mit dem Hausarzt/der Hausärztin besprochen werden.

Mehr Infos auf http://ernaehrung.mentalier.de